Fördermaßnahmen für die Imkerei


Imkereiförderungen werden durch die AMA - Agrarmarkt Austria abgewickelt. Die aktuellen Fördermaßnahmen findet man unter: www.ama.at

Neueinsteigerförderung

Neueinsteiger sind zum Zeitpunkt der Antragsstellung nicht länger als 24 Monate Mitglied einer in der Imkerei tätigen Organisation (Imkerverein) sein. 

Voraussetzungen

  • Kauf von mindestens 3 Magazinbeuten
  • Mindesterfordernis für eine Beute: bestehend aus Bodenbrett, mindestens 2 Zargen plus dazugehörige Rähmchen, Deckel
  • zulässige Beutenmaße: Zander, Einheitsmaß, Flachzarge, Breitwabe, Langstroth, Dadant
  • Es sind nur neue Beuten förderbar
  • Kauf von mindestens 3 Kunstschwärmen (keine Völker oder Ableger!!)
  • Kauf von mindestens 3 Reinzuchtköniginnen (sind auf einer Belegstelle begattet)
  • Kauf eines Sach- oder Lehrbuchs zum Thema Imkerei (keine Zeitschriften)

Es wird ein Pauschalbetrag (nach Maßgabe der vorhandenen Mittel) von 294 Euro ausbezahlt.

Kleingeräteförderung

Die imkerliche Kleingeräteförderung kann jedes Förderjahr (1.8. – 31.7. des Folgejahres) einmal in Anspruch genommen werden.

Voraussetzungen

  • Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt mindestens 400 Euro brutto.
  • Das heißt, es müssen förderbare Geräte im Gesamtwert von mindestens 400 Euro brutto gekauft werden.
  • Die förderfähigen Geräte sind dem dazugehörigen Anhang der Sonderrichtlinie zu entnehmen.

Der Investitionszuschuss beträgt maximal 50 % der anrechenbaren Kosten.

Investitionsförderung

Investitionen sind Aufwendungen für die Anschaffung oder Herstellung von dauerhaften Gütern, die zu einem Zugang im Anlagevermögen des Investors führen.

Voraussetzungen

  • Es muss ein imkerlich begründeter Einheitswert vorliegen und
  • der Wert für ein einzelnes Gerät muss mindestens 400 Euro betragen, um als Investitionsgut im Sinne dieser Förderrichtlinie zu gelten!
  • Förderfähig sind ausgewiesene Geräte und Maschinen
  • soweit der Gesamtbetrag der Anschaffungen (Mindestinvestitionskosten) 2.000 Euro brutto übersteigt.
  • Der Wirtschaftlich Begünstigte muss für all diese Fördermaßnahmen im Veterinärinformationssystem (VIS) als Imker registriert sein und die vorgeschriebenen Meldungen durchführen.

Der Investitionszuschuss beträgt maximal 50 % der anrechenbaren Kosten.