Honigreferat

Die goldene Süße

Das Honigreferat des Landesverbandes für Bienenzucht in Kärnten.

Honig enthält unglaubliche 200 Inhaltsstoffe. Seine 22 Zuckerarten – hauptsächlich Frucht- und Traubenzucker sowie Mineralstoffe, Spurenelemente, Pflanzenstoffe, Vitamine, Farbstoffe und ätherische Öle – machen Honig zum hochwertigen Nahrungsmittel.

Der Kärntner Honig ist vorwiegend Wald- und Blüten-Waldhonig.

 

Blütenhonig, der von Mai bis Mitte Juni geerntet wird, gibt es weniger, klimabedingt und wegen der kleinstrukturierten Landbewirtschaftung.
Durchschnittlich 20 Kilogramm Honig produziert ein Kärntner Bienenvolk, wobei die Erträge regional unterschiedlich ausfallen (z. B. durch Wetterkapriolen, West-Ost-Steigung ...).

"Meisterleistungen"

  • für 1 kg Honig fliegen Bienen 3 ½ mal um die Erde (ca. 150.000 km)
  • für 1 kg Honig sammeln Bienen ca. 2 bis 3 Kilo Nektar bzw. Honigtau
  • für 1 kg Honig werden ca. 2 Millionen Blüten besucht
  • für 1 kg Honig sind ca. 150.000 Ausflüge notwendig
  • die Honig-Lebensleistung einer Biene beträgt einen Kaffeelöffel
Valentin Koller, Honigreferat
Valentin Koller, Honigreferat

Einzigartiges Naturprodukt

Der gesammelte Nektar oder Honigtau wird – von der Biene mit körpereigenen Substanzen angereichert – in den Waben gespeichert, wo er reift und ein einzigartiges Produkt entsteht: Honig.

 

Von heller, goldgelber Farbe des Blütenhonigs bis brauner, fast grün-schwarzer Farbe des Waldhonigs bietet er ein Geschmackserlebnis mit regionaler Prägung.

Honig hat’s in sich, denn er...

  • ist ein schneller und lange anhaltender Energiespender
  • belastet den menschlichen Organismus nicht
  • unterstützt viele Stoffwechselvorgänge
  • stärkt das Immunsystem und trägt zum Wohlbefinden bei
  • wird in der Apitherapie zur Gesundheitsförderung eingesetzt

Wertvolles Nahrungsmittel

Neben den 22 nicht isolierten Zuckerarten enthält Honig Aroma- und Duftstoffe, Enzyme, Aminosäuren, Cholin, cholinerge Substanzen, Pollen, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Flavonoide, Terpene, Tannine, Inhibine uvm. Die Vielzahl der Wirkstoffe in einem ausgewogenen Verhältnis ist für ein optimales Stoffwechselgeschehen im menschlichen Organismus maßgeblich entscheidend.

 

Redaktionelle Mitarbeit: IM Toni Reitinger